Aktuelles

Ab diesem Herbst steht als neues Leihgerät ein leistungsstarkter Balkenmäher zur Verfügung.

Mehr Informationen sind unter der Rubrik "Leihgeräte" zu finden

11.11.2012

Flüssiges Pausenobst für die Grundschule St. Martin

Brezenbrotzeit nach dem Apfelsammeln

Zu großen Mengen gesundem und leckerem Apfelsaft kamen die Schüler der St. Martin Grundschule Mallersdorf-Pfaffenberg vergangene Woche. In einer kurzfristig organisierten Aktion zusammen mit dem OGV Mallersdorf-Pfaffenberg, der Familie Marmor und der Lohnmosterei Pompe sammelten die Schüler und Schülerinnen der 2. Klassen fleißig zentnerweise Äpfel, die anschließend zu Saft verarbeitet wurden.

Am vergangenen Mittwochvormittag machten sich die beiden zweiten Klassen der Grundschule St. Martin in Mallersdorf-Pfaffenberg auf den Weg zur Streuobstwiese der Familie Marmor. OGV-Vorsitzende Angela Marmor und ihr Mann Andreas erwarteten sie bereits mit Eimern, Obstkisten und zwei PKW-Anhängern, die das eingesammelte Obst aufnehmen sollten.

Wie ein Bienenschwarm verteilten sich die Kinder auf der Fläche um die Bäume
und sammelten emsig und mit großer Begeisterung. In rekordverdächtigen 40
Minuten war der erste PKW-Anhänger bereits mehr als gut gefüllt mit duftenden,
bunten Äpfeln von den verschiedenen Bäumen mit alten Apfelsorten. Die beiden
Klassenleiterinnen Frau Bauer und Frau Grau konnten nur staunen, mit welchem
Eifer ihre Kinder bei der Sache waren und halfen mit dazu, dass nur erstklassige Früchte eingeladen wurden. Natürlich fand der eine oder andere Apfel auch den Weg in einen Bauch, was bei der großen Menge der gesammelten Früchte im wahrsten Sinne nicht ins Gewicht fiel. Auch der zweite PKW-Anhänger wurde noch fast voll und die Kinder bekamen reichlich Lob für ihren Einsatz und jedes eine frische Brezel als Dankeschön, bevor sie sich auf den Rückweg machten.

Der Anhänger und alle leeren Kisten wurden von den Marmors noch aufgefüllt,
dann ging es weiter zum Obstpressen. Dankenswerter Weise hatte sich die Lohnmosterei Pompe in Einkreuth, zwischen Neufahrn und Langenhettenbach
gelegen, kurzfristig zur Mitarbeit bereit erklärt und die große Apfelernte für die Grundschule zu pressen und abzufüllen. Da dies am Nachmittag außerhalb der
Schulzeit stattfand, wurde alles mit Film und Foto für die Schüler dokumentiert und steht nun im Rahmen der Lehrplaninhalte für die Klassen zur Verfügung. Dieses sowie die Kosten für die bag-in-box-Verpackung für den fertigen Saft übernahm der OGV während die vielen Äpfel von Familie Marmor gestiftet wurden. Ein Opa war mit seinen Enkelkindern sogar extra vorbeigekommen um zu sehen, wie das Obst verarbeitet wird. Zahlreiche Saft-Kartons wurden anschließend wieder aufgeladen und direttissima zur Schule transportiert. Rektor Manfred Plomer persönlich nahm die wertvolle Fracht von fast 600 l Apfelsaft am Abend in Empfang und dankte für die spontane Organisation und Durchführung dieser Aktion, zu der bereits eine Wiederholung für das nächste Jahr angeregt wurde.

Oktober 2012

Ulrike Windsperger, Unidozentin und Kräuterpädagogin referierte zum Thema Boden

Im Vortrag von Ulrike Windsperger am 27. März im Klosterbräustüberl, Mallersdorf ging es um das Thema "Gesunder Gartenboden".

Viele wertvolle Tipps und Anregungen konnten die Gäste der Veranstaltung mit nach Hause nehmen. Manche unkonventionelle Empfehlung sorgte für spontane Diskussionen unter den Gartlern. Guter Kompost und Mulch aus eigener Herstellung bzw. kontrollierter Herkunft sind die Hilfsmittel Nr. 1 im Biogarten, darüber war man sich einig. Diese ersetzen sowohl künstliche Düngergaben wie auch im Wesentlichen das Gießen. Auf Bodenproben könne man meist verzichten, denn die an Ort und Stelle vorhandenen Wildkräuter verraten wichtige Informationen über die Bodenbeschaffenheit und vorhandene Nährstoffe. Voraussetzung sei hier natürlich, dass man weiß, was in seinem Garten wächst. Je nach Lage und Bepflanzung könne die Bodenbeschaffenheit im Abstand von nur wenigen Metern eine völlig andere sein und damit auch andere Maßnahmen erfordern. Standortgerechte Pflanzungen mit entsprechend geeigneten Arten ersparen machne Enttäuschung. So sollte man z.B. nicht gewaltsam versuchen an einer Stelle, an der von Natur aus kein Rasen wachsen würde, einen solchen anzusiedeln. Durch eine richtige und naturnahe Gartenplanung und -gestaltung spart man sich jede Menge Arbeit und kann den Garten mit mehr Zeit und Genuss erleben. Wildkräuter bzw. Unkräuter im Garten erfüllen ebenso einen bestimmten Zweck. Sei es als Nahrungsquelle für Nützlinge, bestes mineralstoffreiches Mulchmaterial, Schattenspender oder auch als Heilpflanze nicht nur für den Gartenbesitzer, meist lasse sich zwischen Kultur- und Wildpflanzen im Hausgarten eine friedliche Koexistenz finden. Zu Bevorzugen seien erprobte und regionale Sorten von Kulturgemüsen, die widerstandsfähiger und geschmacklich aromatischer seien, als z.B. F1 Hybriden, aus denen sich keine brauchbaren eigenen Samen für den weiteren Anbau gewinnen lassen.  Manche Kräuter wie Brennnessel oder Ackerschachtelhalm liefern biologische Spritz- und Düngemittel (Tee und Jauche) gegen Pflanzenkrankheiten oder Schädlinge, die schon vorbeugend Anwendung finden sollten. Angesprochen wurde auch das Thema Unkrautbekämpfung. Wie problematisch sich der Einsatz von Herbiziden (Unkrautvernichtungsmittel) im Garten und insgesamt auf Mensch und Natur auswirken kann, ist in einer vom NABU in Auftrag gegebenen Studie von 2011 nachzulesen. Im Boden langfristig verbleibende Giftstoffe schädigen nicht nur die Mikroorganismen im Boden, sondern kommen auf komplexe Weise wieder in den Nahrungskreislauf.

Hier ist der Link für den ausführlichen Bericht: http://www.nabu.de

OGV Mitglieder wählen Vorstand und Beirat - Januar 2012

Vorstand und Beirat 2012

Vorstand und Beirat nach der Mitgliederversammlung am 31. Januar 2012.

 

Im Amt bestätigt wurde bei der Wahl das bisherige

Vorstandsgremium

1. Vorsitzende: Angela Marmor (4.v.r.)

2. Vorsitzender und Gerätewart: Siegfried Hohenester (7.v.r.)

Kassenwart: Bettina Zierer (2.v.r.)

Schriftführung: Waltraud Schmaus (5.v.r.)

Kassenprüfer ist weiterhin Sepp Rogl (1.v.r.)

 

Der Beirat setzt sich neu zusammen aus:

Horst Ferino, Lilo Ferino, Marieluise Kreiml, Hildegard Selmer, Alexandra Schwientek, Helga Bantner, Hanni Fahrner, Hans Bauer und Andreas Marmor.

 

Wir freuen uns auf eine aktive und erfolgreiche Zusammenarbeit!

Der Garten ist

der letzte Luxus unserer Tage,

denn er fordert das,

was in unserer Gesellschaft

am kostbarsten geworden ist:

Zeit, Zuwendung und Raum

    

Dieter Kienast